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Kosmische Signaturen zu finden, erfordert den Einsatz von Scanner Probes. Und natürlich auch das Vorhandensein von einigen Fertigkeiten. Mehr dazu in einem kurzen Scanning Guide. Signaturen ermöglichen eine höhere Belohnung als ihre "kleinen Schwestern", die Anomalien, sind aber in der Regel auch eine grössere Herausforderung.

Es gibts 5 verschiedene Arten von Signaturen; 4 Arten können erscannt werden, die fünfte (Eskalationen) werden in Anomalien oder Combat Sites manchmal ausgelöst, sind nicht mit dem Scanner aufzufinden.

Alle Signaturen tauchen entsprechend der regional vorherrschenden Piraten auf, d.h. Guristas Sites findet man in Regionen, wo eben Guristas Piraten hausen (hier im Norden der Galaxie). Diese Regel hat eine Ausnahme: Drohnen Signaturen treten - neben der üblichen Vorkommen in den Drohnenregionen - auch vereinzelt überall anderswo auf.

Data SitesBearbeiten

Data Sites sind auch als Hacking Sites bekannt. In den meisten Fällen trifft man ein paar Strukturen an, bei denen etliche versiegelte Container zu finden sind. Man muss einen Data Analyzer benutzen (können), um diese versiegelten Container öffnen zu können.

Data Sites sind nicht von Piratenschiffen bewacht, so dass man auch als Einzelpilot problemlos die Orte aufsuchen kann. Typische Beute sind Decryptoren, Datacores, Interface Blaupausen, Interface Komponenten und Skillbücher für Inventions, hin und wieder auch mal eine BPC von einem Factionschiff.

Man sollte Data Sites nur fliegen, wenn man den Skill Hacking beherscht und ein Schiff hat, auf dem ein Data Analyzer installiert ist.

Data Sites waren bis zum Odyssey Patch Mitte 2013 unter dem Begriff Radar Sites bekannt.


Relic SitesBearbeiten

Wenn man in Relic Sites fliegt, dann man trifft meistens auf ein Trümmerfeld längst vergangener Schlachten oder Deepspace-Operationen. Wie bei den Data Sites findet man hier Behälter, nur dass diese den Einsatz von Relic Analyzern benötigen, um sie zu öffnen. Und wie die Data Sites sind sie nicht bewacht, also solo zu schaffen. Typische Beutestücke sind Salvageteile (T1 oder T2) sowie BPCs.

Man sollte Relic Sites nur fliegen, wenn man den Skills Archaeology beherscht und ein Schiff hat, auf dem ein Relic Analyzer installiert ist.

Relic Sites waren bis zum Odysey Patch Mitte 2013 unter dem Begriff Magnetometric Sites bekannt.

Gas SitesBearbeiten

Bei Gas Sites handelt es sich in den meisten Fällten um abbaubare Gaswolken. Diese sind seltener als Data oder Relic Signaturen. Man findet sie in einigen Konstellationen vermehrt, ansonsten äußerst selten. Die Wolken lassen sich mit Gas-Harvestern abbauen. Die Gaswolken im bekannten Weltraum (also HiSec, LowSec und Nullsec) sind Ausgangsmaterial für die Produktion von Kampfdrogen. Die Gaswolken in den Wurmlöchern hingegen werden (wie fast alles dort) für die Produktion von Tech3-Schiffen  weiterverarbeitet Es gibt auch Gas Sites, die im Grunde wie Data Sites aufgebaut sind. Anstatt von Gaswolken findet man dort einige gut bewachte Strukturen, angereichert mit ein paar Behältern, welche mittels Data Analyzer geknackt werden können. In diesen Behältern findet man weitere für die Drogenproduktion benötigte Gegenstände, wie bspw. Blaupausen.


Gas Sites waren bis zum Odyssey Patch Mitte 2013 unter dem Begriff Ladar Sites bekannt.


Ore SitesBearbeiten

Ore Sites Signaturen sind versteckte Asteroidengürtel oder Eis-Vorkommen. Sie bleiben nach Auftauchen ca 3 Tage lang im System, wenn sie nicht bis dahin leer geschürft werden. Mögliche Gegner sind in der Art und Stärke wie in normalen Asteroidengürteln. Im Gegensatz zu allen anderen Signaturtypen sind Asteroidengürtel unabhängig von den regional vorherschenden Piraten. Ein paar dieser versteckten Vorkommen lassen sich im NullSec durch den Einsatz von Industrie-Upgrades im Infrastructur Hub "züchten". Andere erscheinen mehr oder weniger zufällig.

Ore Sites sind seit dem Odyssey Patch Mitte 2013 leichter zu finden, denn die Anwarppunkte sind (wie Anomalien) schon mit dem Schiffsscanner vollständig ausgelesen.

Bis zum Odyssey Patch waren Ore Sites unter dem Begriff Gravimetric Sites bekannt.


WurmlöcherBearbeiten

Wurmlöcher sind... tja eben Wurmlöcher, also Stellen im All, die man mit einem Schiff durchfliegen kann und die den Piloten an einen möglicherweise weit entfernten Ort führen. Solch ein weit entfernter Ort ist manchmal ein anderes System, welches sich womöglich am anderen Ende der EVE Galaxie befindet. Es kann aber auch - und das ist wahrscheinlicher - ein sog. Wurmloch-Raum (WH-Space) sein. EVE kennt WH-Space in 6 verschiedenen Stufen, wobei die Gegner im Stufe 1 WH-Space am wenigsten gefährlich sind, die in Stufe 6 WH-Space hingegen recht anspruchsvoll. Eine verständliche Einführung in Wurmlöcher und Wurmloch-Space findet man bei hier: Wurmloch Guide by Bolvarion.


Combat Sites (Komplexe)Bearbeiten

Combat Site Signaturen (auch Deadspace Signaturen genannt) sind Kampf-Komplexe. Sie sind durch ein Beschleunigungstor zu erreichen. Im Gegensatz zu den Anomalien sind die Gegner hier stärker, der Schwierigkeitsgrad wird zusätzlich dadurch verstärkt, dass in vielen Deadspace Sites nur Schiffe bis zu einer gewissen Grösse einfliegen können. Es empfiehlt sich zuweilen, mit mehreren Piloten diese Plätze zu besuchen. Diese Komplexe können noch in zwei verschiedene Untergruppen eingeteilt werden:

  • DED-Komplexe: Das DED (Directive Enforcement Department), eine Abtlg. der CONCORD hat eine Reihe von Komplexen klassifiziert auf einer Skala von 1-10. Diese Klassifikation gibt einen ungefähren Anhaltspunkt über die Schwierigkeit der Komplexe, und sie reglementiert auch, wie gross die Schi
    OPE
    ffe maximal sein dürfen, um die Beschleunigungstore passieren zu können. Dabei gilt: 1/10 = Frigate; 2/10 = Destroyer; 3/10 = Cruiser; 4/10 = Battlecruiser, darüber Battleship. Als Belohnungen in DED-Komplexen findet man oft kleine graue Würfel, die sog. Overseer's Personal Effects, die man für eine Fixsumme am Markt an CONCORD vekaufen kann. Sie stellen also eine Art Belohnungssystem dar.
  • Eskalations-Komplexe: Bei dieser Art von Komplexen gibt es ebenfalls Beschränkungen in Bezug auf die Schiffsgrösse bei der Benutzung von Beschleunigungstoren. Jedoch ist hier nur das Auftreten in HiSec, LowSec oder Nullsec ein ungefährer Anhaltspunkt für die zulässige Grösse, ansonsten bieten eben solche Nachschlagewerke wie dieses Wiki hier entsprechende Informationen. Als Belohnung winken keine Overseer's Personal Effects, sondern das hochwertige Beutegut der Endgegner, wobei hier manchmal gute Glückstreffer gelandet werden können, meist aber eher enttäuschende Überraschungen. Die zweite Belohnung in dieser Art Komplexe ist die (meist ca. 20%ige) Chance auf eine sog Eskalation, DED-Komplexe lösen nie eine Eskalation aus.

Die meisten Komplexe sind in mehrere Abschnitte unterteilt, welche über Beschleunigungstore erreichbar sind. Oft werden diese Tore erst freigeschaltet, wenn im aktuellen Abschnitt alle Gegner eliminiert worden sind, oder nachdem eine spezielle Struktur zerstört worden ist. Man kann in die einzelnen Abschnitte nicht direkt hineinwarpen, ein Warp von ausserhalb bringt das Schiff immer an den Anfang des Komplexes. Innerhalb eines Abschnittes von Komplexen kann nicht gewarpt werden.

EskalationenBearbeiten

Eskalationen werden in Komplexen und Anomalien ausgelöst. In Komplexen liegt die Chance auf eine solche Eskalation bei etwa 20%, bei Anomalien im tiefen einstelligen Prozentbereich. Auslöser ist zumeist der Abschuss des letzten Schiffes bzw . Endgegners oder der Abschuss einer bestimmten Struktur.

Eskalationen führen einige Sprünge weit in ein nahegelegenes System, sie werden im Journal des Piloten vermerkt und können - im Zielsystem angekommen - über das Rechtsklick-Menu im Journaleintrag angewarpt werden. Der Eintrag im Journal ist für 24 Stunden aktiv, danach verfällt die Eskalation.

Journal escalation

Escalationseintrag im Journal

Eskalationen, welche aus Anomalien ausgelöst werden führen immer zu einem DED-Komplex. Eskalationen, die aus einem sog. Eskalations-Komplex ausgelöst werden, sind meist mehrstufig. Die verschiedenen Stufen sind jedoch nicht (wie bei Komplexen) via Toren verbunden, sondern jeweils immer ein paar Systeme voneionander entfernt. D.h., wenn man die erste Site erfolgreich absolviert hat, besteht eine grosse Chance, dass man erneut einen Eintrag ins Journal erhält, verbunden mit einer Popup-Nachricht. So kann es sein, dass man etliche Male immer wieder ein paar Systeme weitergeschickt wird, bis man irgendwann an der letzten Station angekommen ist. Die Crux bei diesen mehrstufigen Eskalation ist dabei, dass ein Weiterleiten bis zum Ende nicht garantiert ist, es kann sein, dass die Storyline vorzeitig abgebrochen wird. Das zweite Problem besteht darin, dass die Weiterleitungen in Gebiete führen können, welche möglicherweise unter Souveränität einer anderen (feindlichen?) Allianz stehen. Sollte man jedoch bis zm Ende kommen, dann ist die zu erwartenden Belohnung wie bei Komplexen hochweriges Beutegut des Endgegners, wobei hier die Chance auf gute Ergebnisse höher ist als im Komplex.

Die Eskalations-Sites können nicht direkt ausgescannt werden, nur der Eintrag im Journal führt einen Piloten dorthin. Die Sites sind oft nicht über ein Tor, sondern direkt anfliegbar, d.h. in solchen Fällen kann man auch mit Capital Schiffen (Carrier, Dreadnought...) anrücken - manchmal ist das durchaus auch sinnvoll angesichts der Menge und Stärke der Gegner.

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